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Baubericht
Ferrari LaFerrari

Tamiya, 1:24


Willkommen zum Baubericht von Ferraris Hybrid-Supersportler als 1:24-Modell. Mit 169 Teilen gehört der Bausatz eher zu den anspruchsvolleren Automobil-Kits in diesem Maßstab. Dafür bietet das fertige Modell ein paar schöne Features, z.B. eine bewegliche Heckklappe und Scherentüren, die offen oder geschlossen dargestellt werden können.

  Galerie LaFerrari        Bausatzvorstellung



Obschon der Bausatz an sich sehr detailreich ist, bietet Tamiya weitere Möglichkeiten zur optischen Aufwertung des Modells an in Form von Detail-Up-Parts. Diese müssen allerdings separat dazugekauft werden. Im einzelnen handelt es sich um einen Satz fotogeätzter Gitter für die Lufteinlässe sowie einen Bogen mit Decals in Carbon-Optik für den Innen- und Motorraum. Für mein Modell hatte ich beide Sets gekauft - ob sich die Anschaffung gelohnt hat, erfahrt ihr später. Darüberhinaus wurden weitere, teils selbst gefertigte Teile verbaut, u.a. PE-Gurtschlösser, Gurte, Kabel etc.



Der Bau beginnt...



Wie bei so ziemlich allen Autobausätzen wird auch bei diesem Kit mit dem Motor begonnen. Nach dem Zusammenbau und der Grundierung des Motorblocks wurde dieser zunächst mit Eisen matt lackiert. Dann erfolgte die Bemalung einzelner Bereiche mit Chromsilber und Schwarz, abschließend erfolgte ein leichtes Washing.




Im nächsten Schritt begann ich mit den ersten Detailverbesserungen in Eigenregie: die Verkabelung der Hybrid-Komponenten mittels orangefarbene 0,5mm Litze (1). Nachdem auch die Abgaskrümmer angebracht waren, wurde das Hitzeschutz-Gewebe nachgebildet (2). Dazu wurden auf die Krümmer Streifen aus Alu-Verpackungsfolie anmodelliert. Auf die Folie wurde ein dezentes Wash aus Braun- und Gold-Tönen aufgetragen, um einen leicht gebrauchten Look zu erschaffen. Vervollständigt wurde der Motorblock schließlich durch die bemalten und verkabelten Zylinderkopfhauben (3).




Der Antriebsblock wurde um die Hinterachsen ergänzt und zusammen mit der Abgasanlage auf die inzwischen fertig lackierte Bodenplatte geklebt.




Die ersten Teile (hier die hinteren Radhausverkleidungen) wurden mit den Carbon-Decals aus dem separaten Set beklebt. Mit ausreichend Weichmacher hat das Anmodellieren auch wirklich gut geklappt. Um den Carbon-Effekt noch mehr zu betonen, wurden die Bauteile nach dem Auftragen der Decals noch ganz leicht mit Tamiya Gun Metal eingenebelt.




Dann habe ich begonnen, den Innenraum zu verkleiden, aber hier hat mir die Carbon-Optik überhaupt nicht gefallen. Ist das größere Schachbrettmuster an den Radhausverkleidungen durchaus noch maßstabsgerecht, fällt die Textur für das Monocoque und andere Interieur-Teile in meinen Augen viel zu grob aus. Das ist schade, zumal feiner gemusterte Decalfolien durchaus auf dem Markt erhältlich sind, sogar von Tamiya selbst. Warum man für das extra für diesen Bausatz zugeschnittene Decalset ein gröberes Muster verwendet hat, ist für mich daher völlig unverständlich. Diese Textur sieht jedenfalls nicht besonders ansprechend aus und ist maßstäblich auch nicht korrekt. Weil ich aber nicht nochmal mit neuer Folie von vorne beginnen wollte, fasste ich den Entschluss, die bereits aufgebrachten Folienteile wieder zu entfernen und stattdessen auf weitere Carbon-Decals (zumindest im Innenraum) ganz zu verzichten.




Gesagt, getan: Das Monocoque nach Entfernen der Decals. Lackiert wurde das Teil mit einer 50/50- Mischung aus Schwarz und Gun Metal mit einem anschließenden Glanzlack-Überzug. Ich finde, dass sieht wesentlich besser aus als die grobgemusterten Decals. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, wurden außerdem schon die ersten Details bemalt.




Bremsen...




... und Stoßdämpfer wurden bemalt...




...und schließlich verbaut.




Anschließend wurden die Radhausabdeckungen samt Kühler installiert. Hier wurden die ersten fotogeätzten Gitter eingesetzt.




 

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