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Baubericht
Humber Mk. II

Matchbox, 1:76


Wer als Kind in den 1970er und -80er Jahren aufwuchs und sich im Modellbau versuchte, kennt sie noch: die Bausätze von Matchbox. Gerade die Fahrzeuge im Maßstab 1:76 eigneten sich wegen ihrer überschauberen Teilezahl und dem leichten Zusammenbau besonders für Anfänger - und so begann auch für mich einst der Einstieg in den Modellbau mit Matchbox-Kits. Daher war es mir ein ganz besonderes Vergnügen, nach vielen Jahren wieder einen dieser Klassiker zu bauen.

  Galerie Humber Mk. II



Wie ihr seht, handelt es sich tatsächlich noch um einen Original-Bausatz. Diese Kits werden schon seit den 1990ern nicht mehr von Matchbox produziert, alllerdings hat der Bündener Modellbauhersteller Revell die Formen übernommen und bringt von Zeit zu Zeit einige der alten Bausätze unter eigenem Logo wieder heraus (man kann sie am Maßstab 1:76 von den anderen Revell-Bausätzen in dieser Größe unterscheiden, welche üblicherweise in 1:72 sind)

Laut scalemates.com wurde der Humber-Bausatz das erste Mal 1973 herausgebracht. Dafür sind die Spritzlinge ganz gut in Schuss. Minimale Fischhäutchen, keine Gussfehler. Der Bausatz dieses kleinen aber feinen Modells besteht aus zwei verschiedenfarbigen Spritzlingen, die Teilezahl ist übersichtlich. Neben dem Fahrzeug ist auch eine Halbfigur dabei und - typisch für die 1:76er Fahrzeug-Bausätze von Matchbox - eine kleine Dioramenplatte. Dem Bausatz liegen Decaloptionen für zwei in Afrika eingesetzte Fahrzeuge bei. Nach ein bisschen Recherche im Netz habe ich mich entschieden, eine andere Version zu bauen und zwar ein Fahrzeug der 1 Dywizja Pancerna, der 1. polnischen Panzerdivision. Die dazu benötigten Decals werde ich selbst drucken.



Los geht´s...



Wanne und Turm wurden zusammengebaut und erhielten eine olivgrüne Grundierung. Alle wesentlichen Flächenlackierungen wurden mit der Airbrush und Farben von Tamiya gemacht.




Nun wurde selektiv aufgehellt. Dazu verwendete ich einen mit Weiß und etwas Gelb aufgehellten Grundton. So entstand ein leicht verwitterter Eindruck, die Oberflächen wirken zudem lebendiger.




Dann erhielt das Modell ein dezentes Washing. Dazu wurden zunächst die Details bemalt, bevor das Modell eine Glanzlackversiegelung erhielt und die Decals aufgebracht wurden. Für das Wash mischte ich ein stark verdünntes Dunkelgrün aus Aqua-Farben an, welches anschließend mit dem Pinsel auf dem Modell verteilt wurde.




Anschließend bekam der Humber ein mattes Finish. Vor dem Einbau der Räder wurden Unterboden und Radkästen noch mit Erdfarbe behandelt und ein paar Roststellen aufgepinselt.




Komplettiert mit Rädern und Kommandant.




Größenvergleich. Das Modell passt locker auf meinen Handteller. Das Fahrzeug ist soweit fertig, weiter geht es mit der Base...




 

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